Bürgerschaftliches Engagement

bedeutet, dass man sich in einer kleinen Landgemeinde wie Perwang nicht alles von öffentlicher Hand erwarten kann. Vieles an kultureller Vielfalt, an Sport und Freizeit oder an sozialem Miteinander wird von aktiven Bürgerinnen und Bürgern getragen.

Einheimische Mitbürger/innen

erleben dies meist von klein auf und wachsen so in das dörfliche Gemeinschaftsleben hinein. Das Vorbild der Eltern ist dazu ein hilfreicher Faktor.

Sie sind neu zugezogen?

Dann ist ihnen vielleicht diese Art von Mitgestalten – vor allem, wenn Sie aus einem städtischen Umfeld kommen – wenig bekannt. Umso mehr möchten wir Sie dazu einladen, sich mit uns für ein lebenswertes Perwang einzusetzen. Es bereichert die Dorfgemeinschaft, die Nachbarschaften in den Siedlungen, aber auch das eigene Leben. Und es passt gut in unsere Zeit. Denn “gerade in Zeiten globaler Umbrüche ist es wichtig zu wissen, was uns verbindet” (Roman Herzog, 1934-2017, ehem. deutscher Bundespräsident)

Mitmachen lohnt sich

Werden Sie Teil in einer der derzeit sechs Projektgruppen:

  • Perwanger Garten-Vielfalt
  • Geführte Naturwanderungen
  • Familienwanderungen im Jahreskreis
  • Verkehrssicherheit und Verkehrsberuhigung
  • Naturaktiver Spielgarten
  • Zeitbank Perwang

Sie können bei uns aber auch eigene Ideen entwickeln und umsetzen. Wo es möglich ist, unterstützen wir Sie dabei.

Möchten Sie mehr dazu erfahren?

Sie wollen mehr zu einer der Projektgruppen erfahren und wie man sich dort aktiv einbringen kann? Dann nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf.

Wenn Sie es wünschen, können Sie mit uns auch gerne ein persönliches Gespräch dazu vereinbaren.
Dies können Sie gerne per E-Mail an gemeinsam@perwang-mei-dahoam.at oder mit diesem Kontaktformular vereinbaren.

Vorsicht - Umsicht - Einsicht: für uns und unsere Kinder

Es stört mich sehr, wenn zu viele Fahrzeuge viel zu schnell durch die Ortschaften fahren. Deshalb müsste z. B. der Durchzugsverkehr über Oberröd unterbunden werden. Für diese Fahrzeuge gibt es die bestens ausgebaute Landesstraße. Gemeinsam mit meinen Mitstreitern möchten wir den Verkehr besser lenken, ihn besonders in den Wohngebieten spürbar entschleunigen und das gesamte Gemeindegebiet dadurch für die Bewohner/innen und Benutzer/innen sicherer machen. Messen wollen wir dies auch daran, dass unsere Kinder wieder alleine und ungefährdet in den Kindergarten und in die Schule gehen können. Dies wäre ein wichtiger erster Schritt für ein lebenswerteres Perwang. Weitere sollen folgen.

Funktion: Projektteam “Verkehrsberuhigung”

Roman Bader

Gelernter Koch,
aktuell Logistikleiter,
2-facher Vater,
wohnhaft in Oberröd.

Die Kosten eines Problems wachsen mit der Dauer der Verschiebung eines Problems.

Der Naturgarten ernährt uns und lehrt uns (Wolf-Dieter Storl)

Geboren 1966, aufgewachsen in einem “Naturgarten” in Graz, HTL für Forstwirtschaft in Bruck/Mur, Studium der Biologie/Ökologie in Salzburg, seit 16 Jahren selbständig zum Schwerpunkt Naturschutz und als zertifizierter Outdoorguide. 

Arbeitsfelder: Vegetationskartierungen, naturschutzfachliche Beratungen und Naturraummanagement (z.B. für Landwirte, Gemeinden u.a.), Seminarleiter bei den Zertifikatslehrgängen “TEH-Praktiker” (TEH-Akademie Unken, über das WIFI Salzburg) und “Kräuterpädagoge” (LFI Salzburg), Heilpflanzen- und Pilzseminare, Wildkräuterkochen, Vortragstätigkeit, Naturvermittlungsseminare zu den Themen Naturschutz, Biodiversität u. a. 

Funktion: Impulsgeber, Referent und Fachberater

Ing. Mag. Wilfried Bedek

Glück bedeutet für mich, 
in Dankbarkeit mit und von der Natur zu leben.
Freude bedeutet für mich, 
durch Garten, Wald und Flur zu streifen und dabei die Natur zu entdecken.
Erfolg bedeutet für mich,
Wissen und Faszination über die Natur an andere weiter zu geben.

Miteinander wird das Leben reich

Ich wohne mit meinem Lebensgefährten seit 2015 in Hinterbuch. Von der Zeitbank in Lengau hörte ich schon vor ein paar Jahren. Ohne Geldfluss Talente tauschen und leicht Hilfe bekommen – ich war begeistert.

Als mit der Agenda 21 die Einladung kam, das künftige Gemeindeleben konstruktiv mit zu gestalten, war ich sofort dabei.

Wenn Sie neugierig sind, was es mit der Zeitbank auf sich hat, oder Sie schon wissen, dass Sie sich einbringen wollen, dann freuen sich die Perwanger Zeitbankler, von Ihnen zu hören.

Funktion: Projektleiterin “Perwanger Zeitbank”

Carola Demler

Ergotherapeutin, 
frisch in Pension.

Der Mensch ist ein Möglichkeitswesen. …

Ich könnte etwas Neues wagen. …

Der Mensch ist ein Möglichkeitswesen.

Nach Bernhard Pörksen

Die Zukunft gestalten

Seit 2012 ist Perwang mei Dahoam. 

In dieser Zeit hat sich einiges in diesem beschaulichen Ort getan – dies macht sich in vielen Bereichen bemerkbar.

Gerne trage ich meinen Teil dazu bei, dass Perwang auch in Zukunft ein lebenswerter Ort bleibt, in dem die Einwohner gerne zu Hause sind und sich wohl fühlen.

Funktion: Projektteam “Verkehrsberuhigung”

Klaus Doppler




Die Tat
unterscheidet
das Ziel
vom Traum.

Ein Haus wird gebaut, ein Zuhause aber wird geformt

Manche Perwanger/innen leben schon von Kind auf in unserer Gemeinde, andere sind vor längerer Zeit zugezogen. Nun hat der Zuzug spürbar zugenommen und dieser Trend wird noch weiter anhalten. Der Slogan “Perwang – mei Dahoam” passt somit für alle, die in unserer Gemeinde leben und wohnen. Gleichzeitig ist er eine herzliche Einladung, dieses “gemeinsame Zuhause” mitzuformen.

An der Erarbeitung des Zukunftsprofils haben viele mitgewirkt. Manche von ihnen leiten und koordinieren heute Projekte, die uns allen zugute kommen. Melden auch Sie sich bitte, wenn Sie zu unseren Treffen eingeladen werden möchten.                  

Funktion: Koordination Agenda 21 – Perwang mei Dahoam

ÖkR Angela Eidenhammer

Vizebürgermeisterin, Industriekauffrau i. R.

Ich freue mich, dass die Gemeinde Perwang diesen Agenda 21-Prozess gestartet hat.

Gerne helfe ich mit, nun die gesetzten Ziele umzusetzen.

Lebensqualität mit Weitblick planen

Als 34-jähriger Wahlösterreicher mit bayerischen Wurzeln möchte ich hier in Perwang ganz nach dem Motto “Perwang – mei Dahoam“ neue Wurzeln schlagen.

Ich möchte dazu beitragen, dass der unangepasst motorisierte Verkehr in Perwang einem nachhaltigen Verkehrskonzept Platz macht – für uns und unsere Kinder.

Dies gilt besonders für jene Ortsteile, in denen ein vermehrter Durchzugsverkehr und überhöhte Geschwindigkeiten die Wohn- und Lebensqualität belasten.

Funktion: Projektteam “Verkehrsberuhigung”

Andreas Geissler




Gemeinsam 
erreichen
wir mehr.

Das ist sicher!

Wo haben Sie als Kind am liebsten gespielt?

Wenn diese Frage in einem Workshop zur Spielplatz-Planung gestellt wird, erinnern sich fast alle zuerst nicht an die Geräte, sondern
  • an das Baumhaus, egal ob komfortabel oder nur als Sitzbalken errichtet …
  • an die Wiese, weil es dort so vieles zu entdecken und beobachten gab …
  • an den Wald, seinem schwingenden Waldboden, den Wurzelstöcken und Zapfen …
  • an den Wasserlauf, wo wir zu unendlichen Spielvariationen animiert wurden …
  • Den Spielplatz Oberröd zu einem naturaktiven Spiel- und Erfahrungsraum sowie zu einem beliebten Treffpunkt für Eltern und Großeltern zu gestalten, darum bemüht sich unser Team. Mehr bewegen können wir, wenn auch Sie mitmachen

    Funktion: Projektteam “Naturaktiver Spielplatz”

    Nicole Haberl

    Ich bin 36 Jahre,  Wahlperwangerin,
    habe 3 Kinder und
    bin berufstätig.

    Ich mag die Natur.

    Deshalb bin ich auch am liebsten mit den Kindern draußen.

    Zukunft hat man in sich, nicht vor sich (Elazar Benyoetz)

    Die Erkenntnisse verdichten sich: das Zurückdrängen natürlicher Lebensräume, der enorme Artenverlust sowie unser alltäglicher Lebensstil bedrohen ernsthaft die eigene Zukunft und die der nachfolgenden Generationen.  Deshalb setzt sich die “Agenda 21” weltweit dafür ein, unser Leben und Wirtschaften konsequent nachhaltig auszurichten. Das braucht neue “Ordnungen” und neue Verhaltensweisen. Und es verlangt, die sozialen Bedürfnisse und eine intakte Umwelt gleichwertig mit einzubeziehen.

    Geredet wird genug darüber, das reicht aber nicht. Deshalb lasse ich mich von dem Perwanger Leitgedanken mittragen: “Wir tun, wovon wir reden”. Das ist ein wirksames Zukunftsprogramm, auch für unsere Kinder und Enkelkinder. 

    Funktion: Agenda 21-Betreuer für die Gemeinde Perwang

    Karlo Hujber

    Entwicklungsberater für “Zukunftsgemeinden” und nachhaltige Modellprojekte.



    Mein Leitspruch:
    Den Umbruch
    in den Gemeinden
    zum Aufbruch 
    ihrer Menschen machen.

    Die Blumen machen den Garten, nicht der Zaun

    Ich bin 1964 in Salzburg geboren, seit 10 Jahren habe ich in Perwang mein Zuhause. Ich arbeite in einem Büro, bin verheiratet und habe 3 Katzen.

    Ich liebe meinen Garten und den Aufenthalt in der Natur.

    Mit Interesse verfolge ich die Aktivitäten von “Perwang – mei Dahoam” und möchte auch selbst dazu einen Beitrag leisten, dass wir Menschen im Einklang mit der Natur leben. Ein eigener Garten bietet dazu viele Möglichkeiten.

    Funktion: Kursbegleitung “Naturwunder Hausgarten”

    Helga Lindtner

    Kfm. Angestellte




    Im Kleinen können
    wir Großes bewegen.
    Darauf vertraue ich.

    Zukunft braucht Beteiligung

    Im Rahmen der Agenda 21 unterstütze ich engagierte Gemeinden in der Region Innviertel-Hausruck, die gemeinsam mit ihren BürgerInnen ihren Lebensraum individuell, nachhaltig und aktiv gestalten wollen. Eine dieser zukunftsfähigen Agenda 21-Gemeinden ist Perwang. Auch hier vor Ort gelingt es, gemeinsam dauerhafte Entwicklungsprozesse in Gang zu setzen und mit den Projekten zur Förderung der biologischen und genetischen Vielfalt sowie mit anderen vorbildhaften Initiativen Perwang “aufblühen zu lassen”. Schön, dass ich euch dabei als “Möglichmacherin” ein Stück weit begleiten darf.

    Funktion: Regionalmanagerin für Nachhaltigkeit u. Umwelt

    Dipl. Ing. Stefanie Moser

    Studium an der Universität für Bodenkultur in Wien, Regionalmanagerin
    (RMOÖ GmbH).

    Was wir heute tun, entscheidet darüber,
    wie die Welt von morgen aussehen wird.

    Die Natur muss gefühlt werden

    Ich bin 37 Jahre und habe mich vor drei Jahren entschieden, wieder in meinen Geburts- und Heimatort Perwang zurück zu kehren.

    Ich habe bereits von klein auf die Natur schätzen und lieben gelernt und dann auch meinen Berufsweg in diese Richtung eingeschlagen.

    In der “Agenda 21 Perwang” koordiniere ich die Projektgruppe “Perwanger Gartenvielfalt” und werde dabei von tatkräftigen Mitarbeiterinnen unterstützt.

    Funktion: Koordination der “Perwanger Garten-Vielfalt”

    ASTRID SCHIMMERL M.SC.

    Studium der Biologie, 
    Mutter von 2 Kindern.

     



    Ich will dazu beitragen,
    dass auch unsere Kinder die Vielfalt und Schönheit der Natur erleben dürfen.

    Was Aufmerksamkeit bekommt, kann wachsen

    Seit mehr als 10 Jahren leite ich die Naturschule St. Veit im Innkreis. Über 3000 Teilnehmer/innen haben bisher unsere vielfältigen Seminare und Lehrgänge besucht. Gerne besichtigen unsere Besucher/innen unseren privaten Haus- und Lehrgarten. Sie erfahren dabei, dass dieser mehrere Haushalte mit frischen, gesunden Lebensmitteln versorgt. 
    Dieses Maß an Eigenversorgung ist nicht nur ein willkommener ökonomischer Faktor, sondern lehrt mich und unsere Gäste auch einen verantwortungsvollen Umgang mit der Natur. Dafür werde ich von ihr jedes Jahr reichlich belohnt. Diese Erfahrungen und diese Lebensfreude gebe ich gerne weiter.

    Funktion: Impulsgeberin, Referentin, Fachberaterin

    Konsulentin Herta Tiefenthaler

    Ehem. Heilbademeisterin und -masseurin nach Kneipp in der Kuranstalt Aspach/OÖ.

    Gesundheit bekommt man nicht im Handel, sondern durch den Lebenswandel (Sebastian Kneipp)
    Close Menu
    Skip to content